Podiumsdiskussion

„Haben Marken eine politische Verantwortung?“

In Zeiten, in denen sich die öffentliche Diskussion um Themen wie den Brexit, das Verhältnis zu Amerika unter der Trump-Administration, das Erstarken der Rechtspopulisten oder die Flüchtlingskrise dreht, fallen immer mehr Unternehmen dadurch auf, dass sie in ihrer Werbung soziale Themen aufgreifen und Standpunkte vertreten, die als „politisch“ bezeichnet werden können. Solche Aktionen werden von den Kunden und von der Gesellschaft aber sehr kontrovers diskutiert, vor allem in den sozialen Netzwerken. Wie sehen das unsere Experten? Haben Marken eine politische Verantwortung? Oder sollten sie sich heraushalten, wenn es darum geht, politisch Farbe zu bekennen? Wir freuen uns, folgende Teilnehmer für unsere Podiumsdiskussion gewonnen zu haben:

Gerald HenselGerald Hensel ist freier Marken Stratege und Connection Planner. Fokus seiner Arbeit ist neue Markenführung in der digitalen Transformation. Als leitender Stratege bei der Berliner Werbeagentur Scholz & Friends hatte Hensel 2016 die private Aktion #KeinGeldFürRechts ins Leben gerufen, in der er von Marken Verantwortung bei der Bannerschaltung auf rechten und rechtspopulistischen Seiten einforderte. Ein Shitstorm drängte Hensel zwei Wochen später, nach vielen Anfeindungen und Morddrohungen, aus seiner Stellung bei Scholz & Friends. Als Freier Stratege unterstützt er Unternehmen in Fragen der digitalen Marken-Transformation und der Marken-Souveränität gegenüber manipulativen Content-Angriffen, Brand-Hijacks und anderen politischen Gefahren für Marken im Echtzeit-Netz.

Teilnehmen an der Diskussion wird weiterhin Prof. Dr. Holger J. Schmidt, Co-Veranstalter von DERMARKENTAG2018, der gemeinsam mit seinem Kollegen Prof. Nicholas Ind vom Kristiana University College in Oslo (Norwegen) zu diesem Thema forscht und aktuelle Untersuchungsergebnisse aus Fokusgruppen und Experimenten einbringen kann.

Weitere Teilnehmer sind angefragt.